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Der Voldie

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Amanda_8
Veröffentlicht: 17.03.2022 10:08
Aktualisiert: 17.03.2022 10:08
Kategorie: Humor
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Kurzbeschrieb:
"Der Erlkönig" von Goethe, umgedichtet als Harry Potter Version. Für alle, die das Gedicht in der Schule auch durchkauen mussten...

Text

Wer fliegt so spät durch Nacht und Wind?

Es ist ein Halbriese mit einem Kind.

Er hat das Bündel unter dem Arm,

Er faßt es sicher und hält es warm.

 

„Oh Harry, was ist das da in deinem Gesicht?“

„Weißt Hagrid, du, von der Blitznarbe nicht?

Die Narbe, verursacht durch Voldies grünen Schweif?“

„Ach Harry, dass ist ein Aschestreif.“

 

„Du böses Kind, komm her zu mir!

Meinen Tod, den gönn ich niemals dir.

Manch schwarze Seele kam zu mir gerannt,

Manch rote Flecken sind an meinem Gewand.“

 

„Hagrid, Hagrid, sag, hörst du denn nicht, 

was Voldemorts Schatten da leise spricht?“

„Ach Harry, was denkst du denn, du kleines Kind,

Dass war das knatternde Moped im kühlen Wind.“

 

„Willst kleiner Knirps du mit mir geh‘n?

Meine Freunde sollen dich meucheln schön,

Meine Freunde stehen in düsteren Reih‘n

Und wollen dich töten, denn du bist mein.“

 

„Hagrid, Hagrid, und siehst du nicht dort

Voldies Anhänger am düsteren Ort?“

„Harry, mein Kleiner, ich seh es genau

In Malfoys Garten tänzelt ein Pfau.“

 

„Ich hasse dich, du brachtest mich um meine schöne Gestalt

Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!“

„Hagrid, Hagrid, jetzt fasst er mich an!

Voldie hat mir ein Leids getan!“

 

Hagrid graust es, er fliegt geschwind,

Unter den Armen das heulende Kind.

Erreicht den Ligusterweg 4 mit Müh und Not,

Gerade so pünktlich zum Abendbrot.

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