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The dinosaurs

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Amanda_8
Veröffentlicht: 10.11.2021 21:26
Aktualisiert: 10.11.2021 21:26
Kategorie: Dies & Das
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Text

The old man with the dull eyes was sitting on the green bank for hours, when he suddenly noticed steps, crunching over the way. He stared in the air, didn´t looking when someone was sitting down next to him. Silent. A short view to his right. The girl in the blue dress carried a yellow backpack and hold a binoculars in her hands. She stared forward. He turned his look, again staring in the air. For minutes both keep silence. 

"Why are you sitting here?", he heard a young voice next to him. He gave no answer. "Who are you? I see  you coming here every day…"

The old man sighed. "I am history. Only a shadow." Again he looked to his seat neighbour. The girl leaned forwards and interest stood in her face. 

"How was living with the dinosaurs?", she asked.

"Please?"

"The dinosaurs. I thought you are old?"

"Ughm." He wasn´t sure what to say. "I´m not that old."

"Oh." She looked disappointed. 

"But I saw one. Once. In a museum."

"Really? And what did he eat?" 

"Actually he was just a skeleton of bones..." 

"So you didn´t saw a living one.", the girl summarised. 

"No. Not really."

They where silent.

"In fact, I saw a time without phones and internet."

The girl looked really surprised. "But I thought you are not that old than the dinosaurs!"

He laughed. "You can´t imagine that but between writing real letters and the dinosaurs are millions of years."

"Hm."

Silence.

"What are you doing here?", asked the man the small girl suddenly.

"I´m waiting. For a dinosaurs."

"Oh. And where are your parents?"

"That doesn´t matter. They haven´t a problem with that." The sunset shined on her face.

"It is late. Maybe you should go home."

"No. First I´m going to see a dinosaurs."

The man looked in her brown eyes and in a intelligent way they looked back.

The first lamps went on.

The stars rose. 

"It is cold. And dark. Your parents are surely worried."

"They aren´t."

"Please. Go home."

"Not yet."

The man was silent and thought. And thought.

"Well. What if I tell you, that I´m a dinosaurs?"

The girl looked up. "You are a shadow."

"Yes. And no. Can you see the wrinkles on my grey skin? And my reddened eyes? And the sheds on my skin?"

"Yes, I can. But you don´t have pointed teeth. Or a tail. And you are quiet small for a dinosaurs."

"There are small ones too."

"Hm." The girl thought a while when the old man suddenly roared. The child looked to him with wide opened eyes. 

"You are a dinosaurs! My classmates will never believe me…" 

The man smiled.  

 

 

Hier noch eine Übersetzung: 

Der Dinosaurier

 

Der alte Mann mit den matten Augen saß schon seit Stunden auf der grünen Bank, als er plötzlich knirschende Schritte auf dem Weg hörte. Er starrte in die Luft, nicht hinsehend, als sich jemand neben ihn setzte. Ein kurzer Blick zu seiner Rechten. Das Mädchen im blauen Kleid trug einen gelben Rucksack und hielt ein Fernglas in ihren Händen. Sie starrte geradeaus. Er änderte seine Blickrichtung und blickte wieder ins Nichts. Minutenlang schwiegen sie.

"Warum sitzt du hier?", hörte er eine junge Stimme neben ihm fragen. Er antwortete nicht. "Wer bist du? Ich sehe dich jeden Tag hier her kommen…"

Der alte Mann seufzte. "Ich bin Geschichte. Nur ein Schatten." Wieder schaute er zu seiner Banknachbarin. Das Mädchen lehnte sich vor und betrachtet ihn interessiert. 

"Wie war es, mit den Dinosauriern zu leben?", fragte sie.

"Bitte?"

"Die Dinos. Ich dachte, du bist alt?"

"Ughm." Er wusste nicht, was er sagen sollte. "Ich bin nicht so alt."

"Oh." Sie sah enttäuscht aus.

"Aber ich habe einen gesehen. Damals. In einem Museum."

"Wirklich? Und was hat er gegessen?"

"Genau genommen war er nur ein Skelet aus Knochen…"

"Also hast du nie einen Lebendigen gesehen.", fasste das Mädchen zusammen.

"Nein. Nicht wirklich."

Sie schwiegen.

"Dafür habe ich eine Zeit gesehen, in der es weder Handys oder Internet gab."

Das Mädchen sah ihn sehr überrascht an. "Aber ich dachte, du bist nicht so alt wie die Dinosaurier!"

Er lachte. "Du kannst es dir nicht vorstellen, aber zwischen den Dinos und dem schreiben echter Briefe liegen Millionen von Jahren."

"Hm."

Stille.

"Warum bist du hier?", fragte der Mann plötzlich das Mädchen.

"Ich warte. Auf einen Dinosaurier."

"Oh. Und wo sind deine Eltern?"

"Das ist egal. Es macht ihnen nichts aus." Der Sonnenuntergang beleuchtete ihr Gesicht.

"Es ist spät. Vielleicht solltest du nachhause gehen."

"Nein. Erst werde ich einen Dino sehen."

Der Mann schaute in ihre braunen Augen und intelligent blickten sie zurück.

Die ersten Lampen gingen an.

Die Sterne gingen auf.

"Es ist kalt. Und dunkel. Deine Eltern sind sicher besorgt."

"Sind sie nicht."

"Bitte. Gehe nach Hause."

"Noch nicht."

Der Mann schwieg und dachte nach. Und dachte.

"Gut. Was, wenn ich dir sage, dass ich ein Dino bin?"

Das Mädchen blickte auf. "Du bist ein Schatten."

"Ja. Und nein. Kannst du die Falten meiner grauen Haut sehen? Und meine geröteten Augen? Und die Schuppen meiner Haut?"

"Ja, kann ich. Aber du hast keine spitzen Zähne. Oder einen Schwanz. Und du bist ziemlich klein für einen Dino."

"Es gibt auch kleine."

"Hm." Das Mädchen dachte eine Weile, als der alte Mann plötzlich brüllte. Das Kind sah ihn mit weit aufgerissenen Augen an.

"Du bist ein Dino! Meine Freunde werden mir nie glauben…"

Der Mann lächelte.

 

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