geweckt
von sonne
von vögeln
von haut
die tage ziehn
in schritten
über lichtgebleichtes grau
wo wärme des tages nachts an sohlen haftet
aufsteigt in drehdurchtränkte energie
wir fliehn
fliehn
vorm vergehn
vorm verbleiben
wir treiben;
verschweigen
einzelschritte
vierundzwanzig stunden
scheitern
schrein
unter den anstandswörtern
schrein
wenn wir mal halten
wissen
augen zu nach innen sehen
aus der schau nach aussen sehen
schrein
in stille
über tagen
die vergehn
verbleibend
lass uns, lass uns treiben
scheinen
in bedeutungslosigkeit
sein
in strebelosem gang
der menschen trägt
statt punkten
man wird die abdrücke nicht wahrnehmn
unsrer sohlen
nur die nackten
in gefühl
die schrein
die treiben
lass uns, lass uns treiben
in schritten verbleiben
vergehn
die fliehn
wenn momente aufgehn
in des andern hand
in haut
die ziehn
mit dem gesang der vögel
lass uns, lass uns treiben
und schlafen
wenn die sonne
grell beleuchtet
was in nacht
vergeht
Kommentare